Alaaf - Kgl. MGV Marienchor Eupen

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Oepe Alaaf !
"Zirkus Charlie Rivel"
machte den Anfang...
Jahrelang lud der Marienchor im Monat Januar zu seinem Winterfest ein. Im stets vollbesetzten Saal des Eupener Kolpinghauses gab es Gesangsvorträge und zum Abschluss ein Theaterstück. Bis weit in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts veranstaltete der Chor seinen traditionellen Kostümball am Rosenmontag. Der große Festsaal des Kolpinghauses an der Bergstraße drohte aus den Nähten zu platzen. Zu Stoßzeiten war der Andrang so groß, dass es an der Kasse au langen Warteschlangen kam....

"So etwas habe ich noch nie erlebt!"

Prinz Edgar I.


1963 - (...) Der Verein war auf den Vorschlag der Kolpingfamilie eingegangen und hatte erstmalig einen Rosenmontagsball organisiert. Schon am Karnevalssonntag hatte eine Gruppe unentwegter Spaßvögel des Vereins den Ball der Kolpingfamilie durch einen gelungenen "Einmarsch" um Mitternacht auf einen Höhepunkt getrieben. Reklame muss sein!

Nun, der Besuch auf unserem Ball war demnach dann auch glänzend. Lustiger und turbulenter kann ein Karnevalsball nicht werden. Unser Präsident Walter Thielen als Charlie Rivel und sein Adjudant Helmut Brüll geizten nicht mit Humor und artistischen Glanzleistungen als "Leisereiter". "Eine Bombenstimmung bei euch", so etwas habe ich noch nicht erlebt", versicherte Prinz Edgar I. (Pauquet). Er wäre so gerne bei uns geblieben.

Diese Veranstaltung dürfte wohl, gleich dem Weihnachtsfest, zu einer Tradition des Marienchores werden. (...)

Auszug aus dem Jahresbericht vom 17. Januar 1963 (Protokollbuch)


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1964 - (...) Wiederum waren wir dem WUnsche der Eupener Kolpngfamilie nachgekommen und hatten unter dem Namen "Zirkus Charlie Rivel" einen Rosenmontagsball angesagt. Der Saal war überfüllt; die Stimmung geradezu grandios, wenn nicht turbulent.  Sollte man da die nötige Ruhe bekommenund einen Auftritt wagen? Weshalb nicht? Und so traten sie den auf, die Rivels, am Klavier begleitet von unserem Dirigenten Willy Mommer jun. Der Erfolg blieb auch nicht aus. Die beste Reklame für den nächsten Rosenmontagsball. (...)

Auszug aus dem Jahresbericht vom 16. Januar 1964 (Protokollbuch)
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1980 - (...) Ca 15 Sänger trafen sich zur "Altweiberprobe", die natürlich an der Theke stattfand. Es war anstrengend: im Kolpinghaus war 'feuchte Luft' und gute Stimmung. Am Karnevalssamstag zogen wir zu 27 Sängern nebst Anhang durch die "wirtschaftlichen Einrichtungen" unserer Stadt. Zwei Tatsachen seien hier erwähnt: einer unserer 'Frischlinge' mit Vornamen Gerd brach sich beim "Tanz renversé" sein Handgelenk; unser "Münchener im Himmel, Aloysius, schaffte es, im Geleit von fünf Polizisten, nach Hause gefahren zu werden... Der Rosenmaontagsball war einsame Klasse! Auch der Verein (23 Sänger) war gut vertreten. Mancher Sänger feierte wohl unter dem Motto "Bis früh um fünfe, süße Maus". Wohl anstrengend, wenn man dann noch zu Fuss nach Kettenis pilgern muss.... Ein toller Abend! (...)
Auszug aus dem Jahresbericht vom 20. Februar 1980 (Protokollbuch)
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Und mittendrin:
das 40-stündige Gebet in der Klosterkirche
1968 - (...) An den Karnevalstagen wurde von vielen wieder ein großes Opfer gebracht und fanden wir uns an den Karnevalstagen in der Klosterkirche ein, um die Festmesse der Feiern zum 40-stündigen Gebet mitzugestalten. Erfreulich war die Zahl der Sänger, die trotz der "anstrengenden Tage" gekommen waren: Karnevalssonntag 18, Rosenmontag 14, Veilchendienstag 11 und am Aschermittwoch noch 22 Sänger, die mithalfen, diese Tradition weiter aufrecht zu halten. (...)
Auszug aus dem Jahresbericht vom 8. Februar 1968 (Protokollbuch)
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"Familienabende"

waren Sternstunden

Im Januar 1987 (unser untenstehendes Bild) gab es beispielsweise einen "Familienabend" der Extraklasse! Die "Ordensgemeinschaft zum Blechenern Lambertus" nahm im Rahmen Ihrer stets gefürchteten "Gratulationscour" Sänger auf die Schippe und ließ Ihre Persönlichkeit "in einem neuen Profil" erscheinen... Getreu ihrem Motto "Lästero, ergo sum!" (übersetzt könnte man sagen: "Ich lästere, also bin ich!") wurden Stolpersteine, Räusperer und Zitate als Kamelllen unters Volk geschmissen! Und alle hatten Ihre wahre Freude!

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Marienchor-Karneval
Gipfel der Geselligkeit
Im Februar 1999 fand die vorläufig letzte karnevalistische Veranstaltung des Marienchores statt. Es war keine öffentliche, dafür aber eine an Stimmung und Einfaltsreichtum kaum zu übertreffende Familienfeier. Präsident Dieter Thielen, die Damen vom "Förderverein", Büttenredner-Urgestein Helmut Brüll, ja sogar die "Vier Vereinsgründer", alle gaben sie ihr Bestes, um fünf Jubilaren einen unvergesslichen Rahmen zu bieten. Es war ein weiterer Höhepunkt im Leben der Chorbrüder, ganz im Zeichen von Frohsinn und Gesang!
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