Abschied von Chorleiter Heinz Piront - Kgl. MGV Marienchor Eupen

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Abschied von Chorleiter Heinz Piront

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Das Konzert
Die Ziffern aus dem Vorverkauf stimmten zuversichtlich: trotz vielfältiger und teils hochstehender Parallelveranstaltungen an diesem Vorabend zum dritten Advent sollten alle Sitzplätze in der Eupener Klosterkirche - Stammkirche des Chores - vergeben sein. Als sich eine Stunde vor Konzertbeginn die Portale der ehemaligen Kapuzinerkirche öffneten, waren im Nu alle Bänke vollbesetzt. Mehr noch: die verkauften Tickets an der Abendkasse zwangen zum Hinzustellen von nahezu 50 zusätzlichen Stühlen.
Das Auditorium im festlich angestrahlten Gotteshaus bot den idealen Rahmen für zwei Stunden Chorgesang, Blechbläsermusik und ... Emotionen. In Anwesenheit von Ehrenmitgliedern des Chores, ehemaligen Sängern, Familienangehörigen, Mitglieden befreundeter Chöre und Ehrengästen boten die Marienchörler unter der souveränen Leitung ihres Dirigenten Heinz Piront mit Auszügen aus dem reichen Chorrepertoire ein Galakonzert, das zu begeistern wusste.
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Unsere Bildergalerie
Fotos: Helmut Dericum, Karl-Heinz Oedekoven, Annemie Ernst, MCEweb
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In den Mund gelegt ...
Der Händedruck
In seinem "letzten Wort" überraschte Heinz Piront sogar seinen eigenen Chorbrüder:
"Das zweite wichtige Standbein des Marienchores stellt die schon fast legendäre Vereinsgemeinschaft dar. Die Pflege der zwischenmenschlichen Kontakte, der herzliche Umgang, der Humor, die Standfestigkeit im Feiern, ... sind nur einige Attribute. Als ich vor 21 Jahren das Dirigat des Marienchores begann, wunderte ich mich über ein besonderes Ritual, welches mir aus der Eifel in einem Verein nicht geläufig war. – Was könnte das wohl sein? – Die Sänger begrüßten mich und einander mit einem Händedruck.   „OK, fürs erste Mal, kann ich gut verstehen! Auch noch für die  Anfangszeit!“ Doch es war immer so, vor den Proben und bei Auftritten gehörte dieser feste Händedruck dazu.   Und das gilt auch heute noch! Eine vielleicht kleine Geste, doch – wie ich finde – mit tiefgreifender Lebens- und Chorgemeinschaftsaussage!"
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1998 machte ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Marienchor, der uns als "Frein" mit Schildjungen in kurzen Hosen und Ehrendame in Crombach besuchte. Anlass war die Theateraufführung "Wiesenfest", frei nach mehreren Einaktern von Karl Valentin. Seither war der Marienchor regelmäßig zu Gast in Crombach. Nun habe ich dem großen Jubiläumskonzert zum Abschied Heinz Pironts beigewohnt. Ein grandioses Konzert, rund, musikalisch eine Höchstleistung, abwechslungsreich, sehr persönlich auf Heinz Piront abgestimmt und liebevoll vorbereitet. Ich war begeistert. Gratulation auch an das Blechbläserensemble Quatro Lamiere. Überhaupt spürt man, dass hinter der Veranstaltung eine tolle Mannschaft steht. Einfach alles hat gestimmt: die kurzen Ansagen, das sehr persönliche und mit Herz geschriebene Programmheft, die abwechslungsreiche Musik, die Atmosphäre, das Quartett, die lieben Worte an Heinz Piront und seine Gattin, die Worte Heinz Pironts, das grandiose Ende mit den Ehemaligen...
Danke für diesen schönen Abend!
Guido Lambertz, Thommen

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Euer „konzertanter Gesang“ war rund um „sehr gut“, auch wenn dieses „Gläserklingen“ nicht so toll gefiel, weil es Eure Stimmen verfremdete und nicht zur Geltung brachte. Nun ja, einen Versuch „Neues zu erproben“, war es wohl wert. Eure Konzert-Mitgestalter „Quattro Lamiere“ fanden wir beide ganz toll, zumal wir diese konzertante Blasmusik so nah und intensiv noch nicht erlebt hatten. Das Programmheft für dieses Jubiläumskonzert ist auch sehr schön und informativ gestaltet, wobei Herrn Piront wahrscheinlich beim Ansehen die Tränen gekommen sind. Es war für uns ein schöner, so noch nicht erlebter und nachklingender Adventsabend, der nicht ausschließlich von lieblich, süßlichen Klängen gefüllt war. Bitte, herzliche Grüße an Herrn Piront und ein „Großes Danke“ von zwei deutschen Fans seiner Chorarbeit.
Siegfried und Luitgard Palm, D-Linden-Neusen

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Ein Jubiläumskonzert der besten Art -in jeglicher Hinsicht voll gelungen! ALLEN: G R A T U L A T I O N !
i.A.Georges HECK, Präsident der “Freunde von MURAMBA”
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Ein grandioser, ein denkwürdiger Abend. Heinz Piront entlässt seinen Chor so in eine neue musikalische Ära, wie er ihn dirigiert hat: unverkennbar im Stil, mit klaren Worten und ohne Pathos. In der ihm eigenen Art, seine Zuneigung, ja vielleicht sogar Liebe zu zeigen.
Er hinterlässt ihn seinem Nachfolger geordnet und gefestigt, im Bewusstsein, seinen Anteil zu einer musikalischen Entwicklung geleistet zu haben, die ihre Früchte tragen und die Chorgemeinschaft weiter prägen wird.
Die musikalische Leistung bei diesem Jubiläumskonzert wurde eingefasst von einem dem Marienchor eigenen Gefühl der Brüderlichkeit, einem unausgesprochenen tiefen Verständnis des Verbundenseins.
Wie ein Gefangenenchor im Bauch eines Schiffs standen sie vereint, Minuten vor dem Auftritt, in der Sakristei. Halt suchend an ihren Mappen und sich selbst, voller Erwartung, ins Licht zu treten, auf die schwankenden Planken der Bühne. Um ihm noch einmal zu folgen, dem Kapitän aus der Eifel. Und ihm zu guter Letzt, unter den wohlwollenden und vielleicht auch etwas feuchten Augen des  Publikums, gemeinsam mit den ehemaligen Matrosen zuzusingen und ihm nicht viel Gutes, sondern alles, alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Der Kapitän verlässt das Schiff, es lebe der Kapitän!
Günther Caspary, Bass
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Afgelopen zaterdag te gast bij KMGV Marienchor Eupen, bij het sfeervolle afscheidsconcert van hun dirigent Heinz Piront. Ik heb de eer en het genoegen om deze mooie vereniging vanaf januari te gaan dirigeren! Koor en oud-leden zongen Heinz toe met het onder mannenkoren zeer bekende "Le Rossignol". Uiteraard gevolgd door een uitbundige "dritte Halbzeit", met Heinz Piront (m) en voorzitter Pierre Corman..
Paul Voncken, Marienchor-Dirigent ab Januar 2019
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Das Konzert fand ich einfach toll, Heinz. Ob das nun ein Jubiläumskonzert war oder einfach nur eines derjenigen, die ich früher mal besucht hatte: es hat mich (wieder) gefreut und begeistert ... Das Heftchen, die Atmosphäre, die Worte des Vereins, ... passten jedenfalls ausgezeichnet zum Anlass, den du ja nun mit verursacht hast. - Ja, ganz "unschuldig" bist du nachweislich nicht daran gewesen, aber du hast dich gewissenhaft und authentisch - wie immer -  gegeben. "Zum Entdecken gehört Glück, zum Erfinden Geist und beide können beides nicht entbehren."  (Goethe) - Was du an Werken entdeckt und eingeübt hast, war ein Glück: für den Verein, alle Anwesenden und nicht minder für dich. Was du für ein Klangerlebnis mit den Sängern geschaffen, lässt deine Begeisterung erahnen und die, die du in deinen Sängern entfacht hast. Das Programm war wie ein Geschenk. Ich habe ganz ordentlich gestaunt über dessen Abwechslung und Aktualität; wenn du erlaubst, möchte ich Stars, Der Feuerreiter und Nearer, my God to thee als (meine) Entdeckungen in Erinnerung behalten. Chorarbeit ist eine harte, aber sie wird durch Menschenfreundlichkeit sozialverträglich und erfolgreicher, finde ich ... Und  "Nun ist das Lied zu Ende ..." ?!  Das ist genau so wenig wahr wie Brechts "Wir sehen betroffen den Vorhang und alle Fragen offen." Dinge dürfen, ja, müssen manchmal aufhören, damit Neues entstehen kann. Es war und ist also gut so; Respekt, Heinz!
Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir den Zauber irgendeines neuen Anfangs.  Du wirst ihn finden, da bin ich mir sicher.
Alfred Rauw, Konzertbesucher
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