Abschied von Chorleiter Heinz Piront - Kgl. MGV Marienchor Eupen

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Abschied von Chorleiter Heinz Piront

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Alles hat seine Stunde:
Abschied von Chorleiter Heinz Piront
Am Samstag, 15. Dezember lädt der Marienchor um 20 Uhr alle Freunde und Gönner zu einem großen Konzertabend in die Eupener Klosterkirche ein, als Galakonzert zum Abschied nach 21 Jahren chormusikalischer Arbeit auf hohem Niveau.
Im Verlauf der Aufnahmearbeiten zur CD „Die Eupener Komponistenfamilie Mommer“ (Ende Oktober 1997) zwang die angegriffene Gesundheit den damaligen Chorleiter Ferdinand Frings zu Auszeiten, so dass Heinz Piront unerwartet das Dirigat der drei Stücke „ Adoro te „ (Robert Mommer), “O quam suavis est“ (W. Mommer, sen.) und „Gebet“ (W. Mommer, jun.) übernahm.
Als der Ameler Musiker und Chorleiter Heinz Piront als sechster Dirigent die chormusikalische Verantwortung übernahm, befand sich das Eupener Traditionsensemble in einer Phase des Um- und Aufbruchs.
"Chor im Wandel"
Am Anfang seiner Dirigentenzeit stand die durch die Chorbrüder selbst auferlegte Herausforderung: „Chor im Wandel“. „In der Tat hat sich so manches gewandelt und erweitert: die Sänger, das Repertoire, die sozialen und kirchlichen Umstände, das kulturelle Angebot“, fasst Heinz Piront zusammen.
Hauptschwerpunkt seiner Arbeit am Dirigentenpult war in den vergangenen 21 Jahren der qualitätsvolle A-cappella-Gesang mit bestmöglichem Chorklang.
Im Einzelnen galt es, ein neues Repertoire zu erlernen und zu erarbeiten und musikalisch auszugestalten.  Heinz Piront: „Die Textaussagen eines Chorwerkes hervortreten lassen, sich in Klangsphären versetzen, auch mal Fremdes und Ungewohntes ausprobieren und kennenlernen. Dieses alles zur Freude der Sänger, des Publikums und auch des Dirigenten“.
Das unter seiner Stabführung erweiterte Chorrepertoire umfasste „klassische“ Männerchorkompositionen der „alten Musik“,  Werke von Schubert, Schumann, Rheinberger, Distler, Nees,…), aber auch zeitgenössische Werke in zahlreichen Sprachen aus dem skandinavischen Raum, den baltischen Ländern, afrikanische Klänge, und Gesänge aus den USA oder Japan.
Zu den musikalischen Zielen Pironts zählten die Teilnahme an internationalen Chorwettstreiten, sowie die Gestaltung von Gottesdiensten und Konzerten bei unterschiedlichen Anlässen. Höhepunkte waren gewiss auch die Chorreisen nach Freiburg (1999), zu den Bregenzer Festspielen (2001), nach Prag (2013) und die „Klostertour“ in die Nordvogesen und Schwarzwald (2017).
In 118 Jahren Vereinstradition hat sich auch der sechste Dirigent spürbar dynamisch eingebracht, nicht selbstverständlich in dieser Zeit rasanter gesellschaftlicher Veränderungen, in der sich das Vereinsleben nicht gerade „auf Federn gebettet“ fühlt. „Der Marienchor ist und bleibt (zum Glück) eine Chorgemeinschaft im Wandel!“
Konzertabend für die Liebhaber des A-cappella-Gesangs
Beim Abschlusskonzert präsentiert der Marienchor Auszüge aus der chormusikalischen Arbeit der vergangenen 21 Jahre. „Es wird ein Konzertabend für die Liebhaber des A-cappella-Gesangs“, stellt Präsident Pierre Corman in überzeugter Vorfreude fest. „Die Klosterkirche am Rathausplatz, auch „Hauskirche“ des Marienchores, wird diesem denkwürdigen Konzert einen besonderen Rahmen bieten, wo wir dankbar, voller Bewunderung und Anerkennung unseren Dirigenten verabschieden möchten. Wir freuen uns zudem über die Mitwirkung unserer musikalischen Weggefährten des Bläserensembles „Quattro lamiere“, mit denen wir in den vergangenen Jahren bereits tolle Konzerte gestaltet haben“.
Tickets {ab 11. November 2018}
  • Zeitschriftengeschäft „Lollipop“, Eupen - Klötzerbahn
  • bei allen Chormitgliedern
  • schreiben Sie uns eine E-Mail
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