Vierter chormusikalischer Krippenrundgang - Kgl. MGV Marienchor Eupen

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Vierter chormusikalischer Krippenrundgang

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Sonntag, 7. Januar 2018
Fest der Erscheinung des Herrn
Von der privaten Familienkapelle zu den weihnachtlichen Installationen im Bergviertel
Einer neueren Chortradition folgend feierten die Marienchorsänger mit Ihrem Dirigenten Heinz Piront und zahlreichen Gläubigen an diesem kühlen Wintermorgen das Fest der Erscheinung des Herrn in der Kapelle des ehemaligen Franziskanerklosters Garnstock. Bevor Dechant Helmut Schmitz den Festgottesdienst feierte, sangen die Chorbrüder das Morgenlob der Könige an der größten Kirchenkrippe der Region.

„Schenk ihm Dein Herz“
Marienchor bringt Neujahrswünsche in Stadtviertel
Beim Krippenrundgang schlossen sich interessierte Bewohner und Nachbarn der einzelnen Stationen der Gruppe an. Der Rundgang führte dieses Mal zu vier unterschiedlichen Zielpunkten in der Eupener Unterstadt.
Ehrenamtliche Kapellenfreunde
An der ersten Station erwarteten die Freunde der Kapelle „Zur Heiligen Familie“ die erwartungsvollen Besucher. Durch die Initiative von Rolf Betsch setzten ehrenamtliche Handwerker das durch den Zahn der Zeit etwas in Schieflage geratene kleine Kapellchen der Erbgemeinschaft Soiron mit sehr viel Sachverstand und Liebe zum Detail wieder instand. Mit berechtigtem Stolz erzählten sie den Anwesenden über das Fortschreiten der Renovierungsarbeiten in diesem kleinen Gotteshaus inmitten der 1969 errichteten Siedlungsgemeinschaft „Bellmerin“. Nachdem Annemie und René Ernst mit besinnlichen Worten über die „Familie“ zum Nachdenken angeregt hatten, erfreuten Chorleiter Heinz Piront und seine Sänger die um die Kapelle versammelten Besucher mit weihnachtlichen Chorklängen.

Gastfreundliches Viertelkomitee
Durch winkelige Gässchen und vorbei am zurzeit rauschenden Weserfluss besuchten die Krippenwanderer das Viertelkomitee „Die Unterstadt – ein starkes Viertel“ im Temsepark an der Weserstraße. Sogleich reichten die ehrenamtlichen Komitee-Mitglieder allen Teilnehmern eine Tasse Kakao bzw ein Glas Glühwein. Mit dem warmen Getränk in der Hand ergab sich bald eine passende Gelegenheit für ein zwangloses Gespräch. Um den Springbrunnen versammelt erläuterten Suzanne Visé und Marina Pommée die Projekte dieser seit 2011 bestehenden Initiative und das diesjährige Weihnachtsthema: eine Christbaum-Installation. Alle  stimmten das bekannte „O Tannenbaum“ an, bevor der Chor drei Werke aus seinem aktuellen Weihnachtsrepertoire sang.

Innovative Krippenbauer wussten von Zwillingsgeburt
In der St. Josef-Pfarrkirche wurde die Rundgang-Gruppe von der vollständig angetretenen Truppe der Krippenbauer erwartet. Mit zahlreichen Einzelheiten und Anekdoten gespickt trug deren Sprecher Joseph Pommée Wissenswertes über diese dem Hl. Josef gewidmete Krippe vor. Für die Inhalte seiner Darstellungen hatten sich die Krippenbauer auf eine gemeinsame und an Einzelheiten überaus reiche Textfassung geeinigt. In einer der vorgetragenen Anekdoten rund um diese Krippe war die Rede von einer Kinderchristmette, in deren Verlauf der Pastor das Christkind in die Krippe legen wollte. Als er merkte, dass dort bereits ein Jesuskind lag, witzelte er reaktionsschnell „Ja, dann haben wir in diesem jahr sogar Zwillinge.“ Die Marienchor-Sänger stellten sich zum Abschluss neben die Krippe und sangen drei weihnachtliche Stücke.

„Hirten unserer Zeit“
Durch das Maasgässchen, über den Schor- und Haasberg zogen die Rundwanderer hinauf zur letzten Station im Bergviertel an der Bergkapellstraße. Lukas Assent (Animationszentrum Ephata) und Sarah Lazarus (Miteinander Teilen) erläuterten an der von einem Marienchorbruder errichteten holzgeschnitzten Krippe das ausgewählte Thema: „Hirten unserer Zeit“. Zum Abschluss sang Helmut Oedekoven zusammen mit dem Chor das Lied der „Könige“ und forderte die Anwesenden auf, dem Christuskind ihr Herz zu schenken.
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Chorinitiative muss noch wachsen und reifen...
Diese noch junge Chortradition darf noch weiter reifen, damit sie Wege und Mittel findet, die direkten Anwohner der einzelnen Stationen noch mehr in ihr Grundanliegen mit einzubeziehen: „Kommt aus Euren Häusern und wünscht Euren Nachbarn ein gutes neues Jahr.“
Im kommenden Jahr ist eine fünfte Auflage geplant. Vielleicht kommt der Marienchor dann dieser Grundidee wieder ein wenig näher…
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