Garnstock - Kgl. MGV Marienchor Eupen

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Garnstock

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Hirten auf dem Felde - An der größten Krippe in unserer  Gegend
Morgenlob und Eucharistie in der Kapelle des ehemaligen Franziskaner-Klosters "Garnstock"
Der Garnstock und seine Krippe standen über viele Jahre für Weihnachten mit dem Marienchor – bis zuletzt im Jahr 1999. Im  Garnstock hat der Chor über lange Jahre die  Christmette musikalisch verschönert, zunächst um 4 Uhr morgens, ab 1972 dann zur mitternächtlichen Stunde.  Willy Mommer jr. ließ gerne nach dem Ende der Feier und dem obligatorischen Stille Nacht noch Schuberts Abendrot intonieren. Für jene, die es erlebten, gehörte dies zu den ganz besonderen Momenten des Weihnachtsfestes.
Der älteste weihnachtliche Termin galt der Erfüllung der ureigensten Aufgabe des Chores, die des Kirchenchores an  der Klosterkirche. Am ersten Weihnachtstag erlebte eine immer bis auf den letzten Platz gefüllte Marienkirche so den Lobgesang.
Dazu schreibt der Eupener Autor Freddy Derwahl:
"Unvergessen bleibt die mitternächtliche Christmette, die der Marienchor Jahrzehnte lang zu einem besonderen Erlebnis gestaltete: noch bis zum Tod von Willy Brüll wartete eine Menschenschlange ab 23 Uhr in der Kälte auf Einlass; in einer Zeit abstürzender Kirchenbesuche ein Phänomen besonderer Art...."
Bis 1999, dem Jahr vor seinem Tod, hat Willy Brüll im Kloster Garnstock die Mitternachtsmesse gefeiert. Es war ein Großereignis. Bereits eine Stunde vorher standen die Menschen in der Kälte Schlange. Wenn die Glocken schlugen, gab es in der ehemaligen Franziskaner-Kirche nicht einmal mehr  einen Stehplatz. Die Gläubigen kamen aus Eupen, Baelen und den umliegenden Höfen. Doch waren es nicht nur Gläubige, sondern auch Besucher, die sonst dem Gottesdienst fern blieben, sich jedoch vom Zauber dieser Nacht angezogen fühlten. Die große Krippe und der Gesang des Marienchores: es war ein starkes Ereignis."
© Freddy Derwahl, GrenzEcho, 24. Dezember 2013, Seite 3

Bei Frost und Glatteis:
Krippenrundgang mit Chormusik und Texten
Im Anschluss an den Gottesdienst sendete Dechant Helmut Schmitz die Sänger zum dritten chormusikalischen Krippenrundgang aus.
Zeitplan
  • 09.45 Uhr – St. Michael, Stockem
  • 10:25 Uhr - Friedenskirche
  • 11:15 Uhr - Werthkapelle
  • 12:00 Uhr – Kapelle Nispert mit ökumenischer Abschlussfeier
Aufenthaltsdauer an jeder Krippe:  ca 20 Minuten.
In jedem der vier Gotteshäuser gab es in kurzen Worten Wissenswertes zum Werdegang der Krippe und zum ehrenamtlichen Engagement der Krippenbauer. Danach trugen Chorsänger Gedanken zur Weihnacht vor – mal heiter, mal besinnlich. Zum Abschluss sang der Chor unter der Leitung von Dirigent Heinz Piront drei Auszüge aus seinem aktuellen Weihnachtrepertoire.
Ökumenische Begegnung in der Werthkapelle
In der Werthkapelle steht keine Krippe. Stattdessen besuchten die Rundgänger den Gottesdienst der orthodoxen Christengemeinde, die seit 10 Uhr ihren Gottesdienst feierte. Im Rahmen dieser Feier erfuhren die Besucher (Marienchor und  alle begleitenden Personen) von Bruder Aurel Popescu Wissenswertes über Traditionen der orthodoxen Weihnacht. Den Abschluss bildeten zwei Chorwerke und das gemeinsam gesungene „Stille Nacht“.

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