Punkte | Kategorein - Kgl. MGV Marienchor Eupen

Direkt zum Seiteninhalt

Punkte | Kategorein

Über uns > Musik > Contest
Glück gehabt...
Prozedere...

Der Chor entscheidet selbst, in welcher Kategorie, mit welchem Schwierigkeitsgrad er sich der Wertung stellt (aufsteigend: 3. Kategorie, 2. Kategorie, 1. Kategorie; seit 1979 ist die Exzellenzklasse als höchste Stufe hinzugekommen). Der Chor muss insgesamt 70 % erhalten, um in dieser Klasse bestätigt zu werden; bei weniger als 70% wird er in die darunter liegende Kategorie eingestuft.

Der Chor sucht das Pflichtwerk aus einer kleinen Auswahl aus, die die Jury für jede Kategorie festlegt; die Wahlwerke entnimmt er entweder dem Födekam-Katalog, oder er legt der Jury Werke eigener Wahl zur Genehmigung vor. In den höchsten Stufen sind die modernen Komponisten mit ihren hohen Anforderungen an Intonation, Rhythmik und Dynamik in hoher Zahl vertreten. Ein Werk darf erst nach 12 Jahren wieder erneut bei einem Einstufungswettbewerb vorgetragen werden.

Seit 1990 gibt es zusätzlich die Kategorie „Amateurkunstvereinigung mit besonderer künstlerischer Auszeichnung"; für ihre Zuteilung muss ein Chor die Exzellenzklasse erreichen, seit 1998 sogar 90% in der Exzellenzklasse erzielen.

Der Marienchor hat von Anfang an an den Wettbewerben teilgenommen, und immer die höchste Stufe erreicht (die einzige Ausnahme ist eher kurios: 1979 stellte sich der Marienchor in der höchsten Klasse, der 1. Kategorie, und erreichte diese auch mit 86,83 %; erst bei der Preisverteilung wurde die Exzellenzstufe als zusätzliche höchste Kategorie eingeführt und dem Rechter Männerquartett zugeteilt, das 92,3 % erzielt hatte).


Glück gehabt ...

Bei der Einstufung 1990 hatte der Chor den Sonnengesang fast schon gemeistert, und steuerte auf den Schlussrefrain zu - ein dreimaliges, aber jeweils unterschiedliches „Gelobt sei Gott", als sich ein Verzähler im Ersten Bass einschlich: einzelne Stimmen sangen das zweite „Gelobt sei Gott" schon in der Melodie des dritten, und einige verunsicherte Nachbarn hielten überrascht inne, aber der Zweite Tenor steuerte das Lied sicher durch die Klippe, bis sich im Schlusssatz wieder alle einig waren.

Auf der BRF - Aufnahme war bei aufmerksamem Zuhören an dieser Stelle ein kurzer Hopser in der Art eines Drop-outs zu ahnen. Glück gehabt: es hat viele Prozente gekostet, aber nicht den Klassenerhalt.

Denn ein schlingerndes Lied, schwer wie ein Flaggschiff, doch noch sicher in den Hafen zu führen verlangt auch schon ein paar Nerven.



Weitere Infos

Zurück zur Startseite

Zurück zum Seiteninhalt