Mit den 3 Königen unterwegs - Kgl. MGV Marienchor Eupen

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Mit den 3 Königen unterwegs

Archiv > 2005-2020 > 2019
Ökumene, musikalische Krippe, Jausenstation, Krippenspiel
unterwegs vom Werthplatz nach Kettenis
Zahlreich sind uns die Menschen gefolgt
"Ist eine Vereinsinitiative nach fünfmaliger Durchführung schon Tradition? Bei der Krippenwanderung des Eupener Marienchores kann man diese Frage wohl mit Ja beantworten. Von Jahr zu Jahr sind immer mehr Gäste und Anwohner bei dem sonntäglichen Rundgang von Krippe zu Krippe dabei", stellt GrenzEcho-Redakteur Marc Comouth eingangs seines Erlebnisberichtes  (PDF) in der Ausgabe vom 8. Januar 2019 (Seite 6) fest
Am Sonntag, 6. Januar 2019 feierten wir zunächst um 08.15 Uhr das feierliche Morgenlob an der großen Krippe in der ehemaligen Franziskanerkloster-Kapelle am Garnstock beim Gottesdienst zum Fest der Erscheinung des Herrn. Im Anschluss daran sandte Dechant Helmut Schmitz den Chor zum chormusikalischen Krippenrundgang aus.
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Kapelle am Werthplatz > Pater Giorgos  begrüßte Chor und Gäste und erklärte die Bedeutung des Festes der "Tauf des Herrn" für die orthodoxen Christen. Er lud gleichzeitig alle Anwesenden zum in der kommenden Woche stattfindenden Patronatsfest ein. Ein Chorbruder las eine ökumenische Besinnung als Weihnachtsgruß an die orthodoxische Gemeinde, der Chor sang zum Abschluss "Pridite, poklonimsia" (Kommt, lasst uns anbeten) aus der Feder von Sergej Rachmaninow, "Noël Nouvelet" in einem Satz von Michael McGlynn und zum Abschluss das seit inzwischen 200 Jahren weltweit gesungene „Stille Nacht“.

Kapelle Oberste Heide > nach einem "warmen" Empfang mit "Häppchen und Dröpchen" berichtete Krippenbauer und Küster René Mennessaire über die Geschichte der Kapelle und erwähnte lobend das Engagement der Nachbarn. Passend zum herzlichen Empfang zitierte ein Chorbruder Anselm Grüns "Engel der Gastfreundschaft". Zum Abschluss sang der Chor an der musikalischen Krippe "Gaudete" in einer Bearbeitung von Brian Kay und "In dulce jubilo" in einem Satz von Wolfram Buchenberg. Am festlich geschmückten Christbaum vor der kleinen Kapelle intonierten die Sänger und die mitgezogenen Menschen "Adeste fideles, Nun freut euch, Ihr Christen".

Schloss Tal > Die Rundgänger wurden von  zahlreichen Nachbarn empfangen.  Beim Betreten des Schlossparks erhielten die Teilnehmer an der Holzhütte einen Becher Glühwein und lauschten der Enstehungsgeschichte des prächtigen Anwesens (PDF). Der Chor sang "'Twas in the moon of wintertime" von Timothy C. Takach, Rihards Dubra's "Nunc dimitis" und zum Abschluss Billy Joel's "And so it goes".


Gemeindeschule > hier warteten die Schulkinder auf die Rundgänger, um in einem Krippenspiel die Geschichte der Geburt Jesu darzustellen. Der Chor sang zwischen den einzelnen Segmenten "Veni, veni Emmanuel" in einem Chorsatz von Mark D. Templeton,Chesnokov's "Sovet prevechni" sowie  Peter Cornelius' "Drei Könige", jeweils mit Helmut Oedekoven im Solopart. Nach einer aktuellen Weihnachtsgeschichte, vorgetragen durch einen Chorbruder (PDF)und nachdem die Kindergruppe den Anwesenden den Königssegen erteilt hatte,  sang der Chor noch das spanische Weihnachtslied "Riu, riu, chiu", Solist Andreas Schmitz, Bariton).
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Abschluss mit Gulaschsuppe und Schlüsselübergabe
Nach gut drei Stunden Aushalten im useligen Januarwinternebelwetter lud die Chorgemeinschaft alle Teilnaehmer in das Vereinslokal des Ketteniser Musikvereins zu einem "Glas der Freundschaft" ein. Im Verlauf des gemütlichen Beisammenseins verabschiedete Präsident Pierre Corman den ausscheidenden Chorleiter Heinz Piront unter dem langanhaltenden Applaus aller Anwesenden; gleichzeitig übergab er dem neuen Chorleiter Paul Voncken offiziell die Schlüssel zum Klavier im Probelokal.
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Begegnung mit den orthodoxen Christen
auf dem Werthplatz
Bereits zum dritten Mal besuchten die Marienchorsänger und ihr Gefolge die orthodoxe Christengemeinde in der Eupener Werthkapelle, wo sie sich regelmäßig zu Festen und Gottesdiensten im Umfeld der großen Ikonostase versammeln. In diesem Jahr feierten sie in einem außergewöhnlichen Rahmen das Fest der Erscheinung und der Taufe Christi. Pater Giorgos begrüßte die Krippenrundgänger. Der Chor überbrachte festlich-besinnliche und musikalische Weihnachtsgrüße.
Wie sich Christus heute zu erkennen gibt
Die Zeichen der Zeit :
„Drei Wunder heiligen diesen Tag: Heute führte der Stern die Weisen zum Kind in der Krippe. Heute wurde Wasser zu Wein bei der Hochzeit. Heute wurde Christus im Jordan getauft, uns zum Heil.“ Mit diesen Worten fasst die Liturgie den Inhalt des heutigen Fests zusammen. Er besteht in der dreifachen Offenbarung Christi: gegenüber den Weisen, während der Hochzeit von Kana und bei der Taufe Jesu im Jordan. Was die Liturgie seit Alters her dazu veranlasst hat, diese drei Ereignisse in einem einzigen Fest zu vereinen und somit auch die ihnen gemeinsame Bedeutung von Erscheinung (auf Griechisch: epifania), ist, dass sich Jesus dabei immer mehr als derjenige zu erkennen gibt, der er wirklich ist, das heißt als Messias und Heiland.
Christus offenbart sich jedem Volk und jeder Kategorie Mensch, und zwar durch Zeichen, die ganz genau auf sie zugeschnitten sind und die sie verstehen können. Den einfachen Hirten schickt er einen Engel; den Weisen, die gewohnt sind, den Gang der Gestirne zu erforschen, einen Stern; den Juden, die an Zeichen hängen, gibt er ein Zeichen, das heißt ein Wunder: Er verwandelt Wasser zu Wein.
Pater Cantalamessa fordert, dazu auf, Jesus in den Armen zu erkennen. Sie seien besondere „Zeichen der Zeit“, die es zu schätzen gelte.
Quelle: P. Raniero Cantalamessa, Prediger des Päpstlichen Hauses, zum Fest der Erscheinung des Herrn und zum Fest Taufe Jesu (7. Januar 2007)
 
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Unsere Bildergalerie
Fotos Annemie Ernst, Marc Comouth, Karl-HeinzOedekoven, David Hagemann  und MCEweb
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Letzte "Amtshandlung"
Für Chorleiter Heinz Piront war der Zeitpunkt der letzten Tonangabe gekommen: in der Festhalle der Ketteniser Gemeindeschule erfolgte um 12.46 Uhr nach 21 erfolgreichen "Dienstjahren" zu Flechas "Riu, riu chiu" der letzte Einsatz.
"Er hat den Chor und seine Chorbrüder umsichtig und geradlinig durch zahlreiche und auch neue Klangsphären geführt. Mit viel Herz, Ausdauer, Verständnis und stets in voller Überzeugung hat er sich einen passenden „Klangkörper-Anzug geschneidert“, mit dem er übers Land ziehen konnte."
Dank und Anerkennung an einen professionellen Musiker und menschenfreundlichen Zeitgenossen!
In den Mund gelegt
Der neuen Marienchor-Dirigent Paul Voncken ließ es sich nicht nehmen, den Krippenrundgang zu begleiten. Sein Kommentar: "Wat een mooie traditie in Eupen: de Krippenwanderung van Marienchor Eupen, elk jaar op 6 januari. Een wandeling langs een aantal karakteristieke kerken en kapelletjes waar Eupen zo rijk aan is. Met enkele kerstliederen bij elke halte, gevolgd door een dröpke, een lekkere glühwein of warme chocolademelk. Dit jaar nog onder leiding van maestro Heinz Piront, die voor de laatste keer voor het koor stond. Verheug me al op volgend jaar!"

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Morgenlob und Eucharistie
Bereits im Morgengrauen waren die Chorbrüder unterwegs, um in der ehemaligen Franziskanerkloster-Kapelle "vor vollem Haus" das Morgenlob und den Gottesdienst mit Dechant Helmut Schmitz und Priester Hans Stapel, Gründer der Vereinigung „Höfe der Hoffnung“ an der größten Krippe der Gegend zu feiern. Dazu unsere Sonderseite

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