Festival de chorales - Kgl. MGV Marienchor Eupen

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Festival de chorales

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Stimmiges Stelldichein
von 14 Chören aus der Region Verviers
Auf Einladung des Gesangvereins "Cercle Royal Saint-Paul-Baptiste" aus Mont-Dison trafen sich am Sonntag, 16. September 2018 die Marienchorbrüder wieder einmal mit Sängerinnen und Sängern aus dem französischsprachigen Landesteil. Anlass war ein kulturelles Wochenende in Verbindung mit der bereits 34. Auflage des Chorfestivals, an dem in den vergangenen Jahren bereits andere Chöre aus der DG teilnahmen.

Nachdem bereits am vorausgegangenen Freitag und Samstag acht Chöre aufgetreten waren, gestalteten der Marienchor und Chöre aus Welkenraedt, Jehanster, Cheratte-Haut, Plateau de Herve und Bellevaux-Malmedy den abschließenden Festival-Sonntagnachmittag im Saal "Saint-Jean-Baptiste.
A-Cappella-Gesang aus dem aktuellen Repertoire
Den Wiedereinsteig in die laufende Probearbeit nach dem Ende der Sommerpause verbrachte die Chorgemeinschaft mit der Optimierung des aktuellen Konzertrepertoires. Chorleiter Heinz Piront berücksichtigte die im laufenden Jahr bereits erfolgreich konzerterprobten Werke:
  • Einen tragisch aktuellen Bezug hatte das japanische Werk "Mae-e" des zeitgenössichen Komponisten K. Sato, in dem der unzerstörbare Optimismus der vom Tsnunami schwer geprüften Menschen in einem treffenden Tonsatz verdeutlicht wurde - in Anlehnung an die zurzeit gleichsam geprüften Menschen an der nordamerikanischen Ostküste und im Pazifik.
  • Im südafrikanischen Vater unser ("Baba Yetu") versuchten Solist Grégory Mommer (Bariton) und Chorsänger in ergänzenden Lobgesängen Lebensfreude und Gottverbundenheit der vom Schicksal nicht allzeit mild davon gekommenen Bevölkerung am Horn Afrikas zum Ausdruck zu bringen.
  • "In Flanders Fields" wurde der vom Blutzoll zahhloser junger Menschen geprägten Schlacht im ersten Weltkrieg gedacht.
  • Mahieu Neumann's "Feuerreiter" erzählte mit frappierenden Tonmarkierungen vom Brandstifter, der sich selbst in die Falle gelockt hatte.
  • Im lateinamerikanischen "Salmo 150" des Brasilianers Ernani Aguiar galt es im schnellgesprochenen Text mit viel Artikulation und Lippenakrobatik die lateinische Laudatio "Laudamus Dominum in sanctis eius" als Lob Gottes zu interpretieren.
  • "Nearer my God to thee" war die "Neuerscheinung des Jahres 2018": neunstimmiger Männerchorgesang mit Baritonsolo (Gregory Mommer) verdeutlichte, dass man "mit Gottes Hilfe keine/nie mehr Angst haben muss". Ein Leckerbissen!
  • Desweiteren wurden Werke aus der russischen Chorliteratur zum Vortrag gebracht.
  • Zum Abschluss wurde musikalisch der Gang zur kühlenden Erfrischung am Tresen eingeläutet: "Tourdion", ein französisches Trinklied aus dem 16 Jahrhundert.
Das am frühen Nachmittag gestaltete Konzert lockte, trotz spätsommerlicher Witterung, zahlreiche interessierte Besucher in die Pfarrkirche der auf den Anhöhen des Wesertales gelegenen schmucken kleinen Ortschaft. Die Sänger erfüllten augenscheinlich die Erwartungen der Zuhörer; die Chorgemeinschaft empfand herzlichen Applaus und erwiderte die Zugabennachfrage spontan...
Unsere kleine Bildergalerie
Konzertfotos: Benoît Kinet
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