Morgenlob - Kgl. MGV Marienchor Eupen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Morgenlob

Archiv > 2005-2020 > 2020
Hirten auf dem Felde - An der größten Krippe in unserer  Gegend
Morgenlob und Eucharistie in der Kapelle des ehemaligen Franziskanerklosters "Garnstock"
Am Sonntag, 5. Januar 2020 gestalteten die Sänger des Marienchores unter der Leitung von Paul Voncken um 8.15 Uhr das Morgenlob an der größten - und wohl auch schönsten - Krippe der Gegend. Im Anschluss feierten sie mit den zahlreichen Gläubigen die Eucharistie zum Fest der Erscheinung des Herrn.
Liedfolge:
  • Komm, du Heiland (Martin Folz)
  • Es ist ein Ros entsprungen (Michael Praetorius)
  • Macht hoch die Tür (Wolfram Buchenberg)
  • Noël nouvelet (Michael McGlynn)
  • Verbum caro (Rihads Dubra)
  • Drei Könige (Peter Cornelius)
  • Gaudete (Trad.:Arr.:Brain Kay)
  • Riu, riu chiu (Mateo Flecha )
_______________________________________________________________________________________
Besondere Momente des Weihnachtsfestes
Der Garnstock und seine Krippe standen über viele Jahre für Weihnachten mit dem Marienchor – bis zuletzt im Jahr 1999. Im  Garnstock hat der Chor über lange Jahre die  Christmette musikalisch verschönert, zunächst um 4 Uhr morgens, ab 1972 dann zur mitternächtlichen Stunde.  Willy Mommer jr. ließ gerne nach dem Ende der Feier und dem obligatorischen Stille Nacht noch Schuberts Abendrot intonieren. Für jene, die es erlebten, gehörte dies zu den ganz besonderen Momenten des Weihnachtsfestes.
Der älteste weihnachtliche Termin galt der Erfüllung der ureigensten Aufgabe des Chores, die des Kirchenchores an  der Klosterkirche. Die Heilige Nacht gehörte den Franziskanerbrüdern vom Kloster Garnstock und den Christen der umliegenden Weiler der Stadt.

Dazu schreibt der Eupener Autor Freddy Derwahl:
"Unvergessen bleibt die mitternächtliche Christmette, die der Marienchor Jahrzehnte lang zu einem besonderen Erlebnis gestaltete: noch bis zum Tod von Willy Brüll wartete eine Menschenschlange ab 23 Uhr in der Kälte auf Einlass; in einer Zeit abstürzender Kirchenbesuche ein Phänomen besonderer Art...."
Bis 1999, dem Jahr vor seinem Tod, hat Willy Brüll im Kloster Garnstock die Mitternachtsmesse gefeiert. Es war ein Großereignis. Bereits eine Stunde vorher standen die Menschen in der Kälte Schlange. Wenn die Glocken schlugen, gab es in der ehemaligen Franziskaner-Kirche nicht einmal mehr  einen Stehplatz. Die Gläubigen kamen aus Eupen, Baelen und den umliegenden Höfen. Doch waren es nicht nur Gläubige, sondern auch Besucher, die sonst dem Gottesdienst fern blieben, sich jedoch vom Zauber dieser Nacht angezogen fühlten. Die große Krippe und der Gesang des Marienchores: es war ein starkes Ereignis."
© Freddy Derwahl, GrenzEcho, 24. Dezember 2013, Seite 3
______________________________________________________________________________________
Aus dem Chorarchiv
Die Gestaltung der feierlichen Abschlussmesse zum Ende der Weihnachtszeit gehörte lange Jahre zur Tradition des Chores. Vor 65 Jahren, am 30. Januar 1955 wurde diese ehrenvolle Verpflichtung von einem furchtbaren Ereignis überschattet, bei dem zwei Chorbrüder ihr Leben ließen. Die Einzelheiten unter diesem Link.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü