Das Wort den Sängern und Wegbegleitern - Kgl. MGV Marienchor Eupen

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Das Wort den Sängern und Wegbegleitern

Über uns > Musik > Heinz Piront
Nachgefragt
Der Chorleiter und seine Weggefährten
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Gelingt dem Chor der nahezu perfekte Akkord, so trägt es ihn für Augenblicke sprichwörtlich fort auf den Flügeln des Gesanges, und seine Mimik verrät eine tiefe Zufriedenheit, wie nur besondere Glücksmomente sie vermitteln können. Es sind jene Momente, wo seinem nimmermüden Probefleiß die verdiente Belohnung zu Teil wird. Heinz´ Dirigat kommt bekanntermaßen ohne große Gesten aus.  Es ist- wie er selbst- eher unauffällig und leise, geradezu bescheiden.
Karl-Heinz Gördens, Sänger
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Da fällt mir ein Konzert in Walhorn ein, als wir das „Angelus Domini“ von Franz Biebl gesungen haben und Heinz sichtlich gerührt war. Das war ein Gänsehautmoment.
Cédric Moerman, Sänger
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Heinz hat es immer verstanden, die zutiefst menschliche Seite in den Vordergrund zu rücken. Die Stimme ist das natürlichste Instrument überhaupt. Er gibt dem Konzertbesucher das Gefühl, dass jede Stimme im Chor zählt, jede einzelne Stimme nur im Zusammenklang mit den anderen Stimmen Bedeutung hat. 2005 sang der Marienchor in der Pfarrkirche Born, begleitet vom Posaunenensemble des Lütticher Konservatoriums. Das Programm hatten wir zu drei „alten“ Freunden, Heinz Piront, Alain Pire (Posaunenlehrer des Konservatoriums und Erster Posaunist der Lütticher Philharmoniker) und ich gemeinsam zusammengestellt. Für uns drei war es ein sehr unterhaltsames und musikalisch produktives Wiedersehen nach unserem gemeinsamen Start des Musikstudiums 1976 am Konservatorium Lüttich.
Hans Reul, Wegbegleiter und BRF-Musikredakteur
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Eines ist bei allen Konzerten gleich: Man sieht ihm an, wenn wir ein Stück besonders gut gesungen haben. Dann gibt es ein kleines Schmunzeln.
Lothar Kirch, Sänger
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Heinz’ Dirigat beim MCE war klar, engagiert, fordernd und vor allem auf die gute Vermittlung des Inhalts der Werke bedacht. Er verstand es, den Chor auch ungezwungen in den Dienst der Liturgie und der Verkündigung zu stellen. Dafür bin ich ihm dankbar. Da ich Heinz aus der Studentenzeit in Lüttich kannte, erfüllte es mich Freude und einem gewissen Stolz, als ich ihn zum ersten Mal bei „Weihnachten in der Stadt“ in der Nikolauskirche als Dirigent des Marienchors erlebte.
Helmut Schmitz, Präses

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Heinz hat eine klare Vorstellung der Interpretation. Er dirigiert sehr minimalistisch, beschwingt, ohne Effekthascherei und ist immer eine Stütze für die Sänger. Dirigat und Mimik drücken jederzeit aus, was er hören möchte und hört: in einem Satz: Heinz dirigiert beseelt. Natürlich bleiben viele schöne Konzerte in Erinnerung, wie das Weihnachtskonzert im Königspalast oder auch die Gestaltung vieler Messfeiern (St. Gallus- Bregenz). Die „zufälligen Moment“ wie ein Lied für ein Brautpaar, in einer Kapelle aber auch die Art, wie Heinz die traurigsten Ereignisse – wie die Tode von Sascha und Dieter – mit großer Tiefe und Empathie aufgefangen hat, bleiben mir immer im Gedächtnis.
Karl-Heinz Brüll, Ehrenmitglied, und Brigitte Brüll, Wegbegleiterin

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Interessant ist, wie sehr er sich manchmal von der Musik mitnehmen lässt und dann spürbar ins Schwärmen kommt. Besonders aber beeindruckt mich immer wieder sein Grinsen und seine Mimik nach einem gelungenen Schlussakkord, wenn der Nachhall ertönt. Beeindruckend ist, dass er immer offen für neues ist. Er geht mit der Zeit, beharrt nicht auf Altem, sondern öffnet sich. Besonders in Erinnerung sind die Momente bei den Probewochenenden wo wir in geselliger Runde den Abend genießten und unsere Stimmbänder ordentlich für den kommenden Tag ölten.
Pierre Corman, Sänger
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Wir sind mehrere, die den Sängergenerationen angehören, die nur Heinz als Marienchor-Dirigenten gekannt haben. Ich konnte ihn fast während seiner ganzen „Ära“ – so kann man die Dirigentenzeiten in unserem Chor benennen – erleben.  Auf die Frage, ob man den Dirigenten, den Musiker oder den Menschen würdigen soll, könnte man antworten: „Wie bei der Dreifaltigkeit …Heinz ist eins!“ Heinz hat sich immer zum Ziel gesetzt, uns nicht nur Noten singen zu lassen, sondern den Sinn eines Liedes zu spüren, sei es kirchlich oder weltlich. Das Herz muss mitsingen. Deshalb sei herzlich bedankt, lieber Heinz. Du bist nicht nur eins, du bist einzigartig!
Jean-Marie Kohnen, Sänger
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Die vielen schönen gemeinsamen Stunden der traditionellen „letzten“ Chorproben in der Fondation Peter Hodiamont sind immer besonders.
Karl-Heinz Ödekoven, Wegbegleiter und Konzertveranstalter
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Wo auch immer, wenn ich bei einer Generalprobe als stiller Zuhörer anwesend war, fiel mir seine akustische Feinsinnigkeit auf. Sein Ausloten von Schwingungen in einer Kirche oder einem Konzertsaal für Eure Stimmen, fand ich professionell. Sein absolutes Gehör faszinierte mich, und wird mir immer im Gedächtnis bleiben.
Elke Koch, Wegbegleiterin
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Als Heinz dem Chor im Sommer 2001 nach dem morgendlichen Hochamt in der Bregenzer Sankt-Gallus-Kirche bescheinigte, zwei Takte von Bortnianskys „Izje cheruwimi“ in perfekter Klangreinheit interpretiert zu haben, verstand ich zunächst nicht, wie er das gemeint hatte. Diese Bemerkung machte mich dennoch hellhörig, sodass ich in späteren Jahren immer wieder Tonpassagen entdeckte, deren Klangvorgaben tatsächlich einfach einmalig und wohltuend waren.
Unbeeindruckt ob der noch nicht ganz ausgefeilten Nuancen wagte Heinz immer wieder eine erste konzertante Aufführung frisch einstudierter Gesangsstücke. Aufgeregt und im Bewusstsein meiner Schwächen bin ich seinem stets sicheren und unbeirrbaren Dirigat gefolgt. Heinz kennt seinen Klangkörper und hilft jeder Chorstimme im entscheidenden Moment über den „Stolperstein“ hinweg. In diesem Bewusstsein entsteht bei mir eine positive Spannung, als Herausforderung, die ich grundsätzlich nicht ablehne. Nach der „überstandenen“ Aufführung bin ich häufig gelassen und dankbar, diesen Schritt mit ihm durchgezogen zu haben.
Heribert Kever, Sänger
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Heinz ist was das Dirigat betrifft sehr geduldig und ausdauernd, sodass die Sänger die Stücke bestens einstudieren können. Und auch wenn es bei Aufführungen hin und wieder zu blutdrucksteigenden Situationen kommen konnte, schaffte Heinz es mit seiner ruhigen und souveränen Art, die Situation und die Sänger wieder schnell unter Kontrolle zu bekommen. Blicke sagen mehr als tausend Worte: Ich fand es persönlich immer interessant, wenn man bei Konzerten nach dem Abschlag an Heinz‘ Blick erkennen konnte, wie das Stück rübergekommen ist. Neben ernsten und „schiefen“ Blicken gab es natürlich solche, die uns Sängern ein Erfolgsergebnis und auch manchmal eine Gänsehaut brachten.
Yannick Lejoly, Sänger
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Besonders in Erinnerung sind bei mir einige Male, wo der Marienchor gemeinsam mit Voices gesungen hat. Letztes Jahr Weihnachten in der Stadt oder die Gemeinschaftsproduktion von Rihard Dubras Te Deum. Das Dirigat von Heinz ist immer präzise, verständlich, Musik-und Textgebunden. Was mir zunächst verborgen blieb, war sein stets nach „oben“ gerichteter Blick. Bis mir eines Tages klar wurde, das er ja im Männerchor seines gleichen sah - eben Männer- aber sein absolutes Gehör nur zuverlässig arbeitete beim Blick in die Ferne. So hat er all die Jahre hartnäckig, und mit größtem Erfolg seine musikalischen Vorstellungen "dirigiert".
Hubert Schneider, musikalischer Wegbegleiter
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Heinz besitzt eine (fast) immerwährende - bewundernswerte - Geduld während der Proben. Er steht für eine weitgehend gute und ansprechende Auswahl eines neuen modernen Repertoires. Die vom Marienchor realisierte jährliche Weihnachtsfeier im St. Nikolaus-Hospital ist für mich etwas ganz Besonderes!
Hans Aussems, Sänger
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Für mich ist es eine bewundernswerte Energieleistung, wie Heinz sich gegenüber seinen Sängern über die Jahre hinweg eine so wohlwollende Hartnäckigkeit in der Probearbeit bewahren konnte. Die Aufführung des „Te Deum“ von Rihards Dubra im Jahr 2009 mit vielen befreundeten Eupener Chören und Musikern sticht emotional heraus, dazu viele Advents- und Weihnachtskonzerte, bei denen der Funke noch einmal ein bisschen mehr herüberspringen konnte.
Christoph Brüll, Sänger
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Ich habe bedauert, dass keine Opern bzw. russische Stücke mehr gesungen wurden.
Alois Herbrand, Ehrenmitglied
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Heinz hat den Marienchor immerzu mit viel Eifer, ausgeprägter Gesichtsmimik, Herzblut und absoluter Zuverlässigkeit künstlerisch geleitet. Bewundernswert fand ich oftmals seine unermessliche Geduld mit uns Sängern bei der Probearbeit, wenn das Einstudieren neuer Stücke nicht in dem Tempo voranschritt wie es eigentlich sollte. Er hat unserem Chor während gut zwei Jahrzehnten seinen Stempel aufgedrückt, so dass der Marienchor heute über ein reiches Repertoire verfügt, das den Bogen weit spannt vom traditionellen zum modernen, vom geistlichen bis zum profanen Liedgut. In bester Erinnerung bleiben mir zahlreiche Konzertauftritte im In- und Ausland, die wir mit Heinz erleben durften, so z.B. die Konzertreise nach Bregenz 2001 oder das "königliche Weihnachtskonzert" im Dezember 2003 im Brüsseler Stadtschloss.
Roland Fischer, Sänger
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