Report-Offenes Singen - Kgl. MGV Marienchor Eupen

Direkt zum Seiteninhalt

Report-Offenes Singen

Über uns > Chor > On Tour > 2013 - Prag

Das "offene Singen": die musikalische Geheimwaffe des Chores

An der Tschechischen Grenze grüßte im Morgengrauen eine tief stehende Sonne über dem Rauhreif der gefrorenen Wiesen und Felder. Vor uns lagen noch fast drei Stunden Fahrt...
In Prag angekommen, intonierten die Sänger auf der berühmten Karlsbrücke, überwältigt von den ersten Eindrücken, inmitten zahlloser Passanten ihre ersten Gesänge.
Die MCE - "Geheimwaffe" ...






Die Karlsbrücke
ist so etwas
wie ein ambulanter
Kreativitätsort
für die Psyche der Prager

Die sogenannten "spontanen" Auftritte gehören seit jeher zur musikalischen Geheimwaffe des Chores. An stimmigen Orten und dort, wo die Menschen sind, stellen sich die Sänger zusammen und intonieren ein der 'location' angepasstes Gesangsstück. Dieses unangekündigte Singen darf zweifelsfrei als ein Ausdruck tiefer Bewunderung, großer Lebensfreude und ehrlicher Dankbarkkeit bezeichnet werden. Der Chor hatte auf dieser Reise gleich mehrfach Gelegenheit dazu:

  • sogleich nach der Ankunft in Prag und im lückenlosen Anschluss an die Nachtfahrt im Reisebus (immerhin 12 Stunden!) begab sich die Reisegruppe in das Zentrum der historischen Altstadt. Die Gefühle der ersten Eindrücke an diesem sonnigen Vormittag fanden auf der Karlsbrücke im "Shosholooza"-Song (Solist Lothar Kirch, Tenor) inmitten einer dicht gedrängten und von überall angereisten Menschenmenge einen klingenden Ausdruck.

  • im Skoda-Hauptwerk in Mladà Boleslav, etwa 60 km nordöstlich der Landeshauptstadt Prag, erlebte die Gruppe aus nächster Nähe und unter fachkundiger Führung die Produktion eines Automobils vom Stanzen der Bleche, über den Einbau von Armaturenbrett und Motorblock bis zur Endabnahme. Beim anschließenden Besuch im Werksmuseum gab es ein Wiedersehen mit altbekannten PKW-Typen, aber auch mit Staatskarrossen aus der kommunistischen Zeit oder mit Sportversionen für die Rallye-Szene. In Sicherheitswesten gekleidet, stellte sich der Chor zusammen und bedankte sich mit einem musikalischen Ständchen bei der Betriebsleitung.

  • Nach der großartigen musikalischen Begegnung mit dem "Foerster Female Chamber Choir" im Hudby-Musikmuseum stellten sich die MCE-Chorbrüder an der Hotelbar zusammen und brachten den ca 200 anwesenden Gästen des Hauses noch ein fröhliches Abendständchen, in dessen Verlauf Bariton Barna Csherhati mit einer ungarischen Ballade besonders zu gefallen wusste.

  • Im Anschluss an das "Gänsehaut"- Konzert in der Josefskirche begab sich die Reisegesellschaft in die kubanbische Cocktail-Bar "La bodeguita del medio"und intonierte "Konzertzugaben"....

  • Die Begegnung in der Jakobi-Kathedrale in der historischen Prager Altstadt am Sonntagmorgen mit der Organistin Irena Chrïbkovà und Pater Oldrich Prachàr war wie "lux aurumque" - wie "Licht und Gold". Sie reihte sich lückenlos in die Serie der markanten persönlichen Emotionen ein, von denen es im Verlauf des Prag-Augfenthalts eine ganze Reihe gab. Nach dem " L'Angélus" segnete Pater Prachar jeden Sänger und verabschiedete sich per Händedruck. Die Lebensfreude der Sänger kannte in der mittelalterlichen Event-Taverne "Krcma U Pavouka" zum Abschluss der Reise keine Grenzen: "Chevaliers de la Table Ronde" sorgte für einen "runden Abgang"....

Dixit

"... Die Magie des Marienchors besteht in der melodischen Kraft des Ensembles. Ich habe das noch nie erlebt..."
(Jean-Luc Barbier, Paris - Paroisse St. Joseph, Prag, 02/11/2013)


Zurück zum Seiteninhalt